Aufbau der Datenbank
| - | Grundlage des Wildbienen-Katasters ist das Datenbankmanagementsystem “Entomon”, welches von Rainer Prosi entwickelt und speziell für die Artengruppe Wildbienen angepasst wurde. |
| - | Der verwendete Artenkatalog stellt die aktuelle Liste der Bienen Baden-Württembergs und Deutschlands dar. Die Nomenklatur der Arten richtet sich nach SCHWARZ et al. (1996), WESTRICH & DATHE (1997, 1998), WESTRICH (1999), GUSENLEITNER & SCHWARZ (2002). Bei der Einteilung der Familien und Gattungen wurde MICHENER (2000) gefolgt. |
| - | Neben den wissenschaftlichen Bienennamen enthält die Datenbank auch ein Verzeichnis deutscher Namen. Diese genießen zwar keinen nomenklatorischen Schutz, sollen aber dazu beitragen, dass Akzeptanz und Popularität der Wildbienen in der Öffentlichkeit gefördert werden. |
| - | Jedes erfasste Belegtier wird mit einem Identifizierungscode
etikettiert, so dass die in die Datenbank aufgenommenen Exemplare unzweifelhaft
zuzuordnen sind. |
| - | Auch Meldungen von beobachteten Arten ohne Belege, welche im Gelände eindeutig zu identifizieren sind, sowie glaubhafte Literaturdaten (mit Quellenangabe) werden übernommen. Bei schwierig zu bestimmenden Arten oder bei fragwürdigen Meldungen werden die Datensätze erst nach Überprüfung der Belegtiere eingegeben. |
| - | Weiterhin werden Beobachtungen zum Blütenbesuch (Pollen sammeln, Nektar saugen) oder zum Nistverhalten in die Datenbank eingegeben. |
| - | Das Datenbankmanagementsystem ist auf folgenden Windows-Betriebssystemen (95, 98, ME, NT, 2000 und XP) ohne zusätzliche Programme direkt nutzbar, darüber hinaus können Datenbankstruktur und Daten jederzeit in Formate anderer Datenbanken wie z. B. Access, Excel, Mysql oder Oracle mit geringem Aufwand portiert werden. |
| - | Die Datenbank wird in das Projekt des SMNS zur Erfassung der Biodiversität (Projektleitung Dr. Christoph Häuser; http://www.gbif.de/entomologie) integriert. |
| - | Da nicht alle Arbeiten am Wildbienen-Kataster ehrenamtlich durchgeführt werden können, erhielt das Projekt durch die Stiftung Naturschutzfonds beim Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg eine einmalige finanzielle Förderung. |